Test

Hitchhiking Teil 3 – von Straßensperren und anderen Problemen

Ich wollte von Buenos Aires zu den berühmten Iguazú-Wasserfällen. Eine Strecke von 1.400km, natürlich wieder per Anhalter.

Früh morgens nahm ich erst mal den Bus, um aus der Stadt rauszukommen. Dieser ließ mich auch netterweise an einer Tankstelle an der Autobahn raus. Na dann, Daumen hoch und los geht’s!

Kaum hatte ich mich positioniert, so hielt auch direkt das erste Auto, welches mich 200km mitnahm. Die Fahrt verlief ruhig (bis auf einen armen Vogel, der uns gegen die Windschutzscheibe donnerte) und mein Fahrer ließ mich an einer Tankstelle raus. Die befand sich direkt neben einem Klärwerk und es stank sooooo unglaublich nach Scheiße!!! Ich rannte sofort zur Straße, fuchtelte wie wild mit den Armen und setzte mein schönstes Lächeln auf, damit mich auch ganz schnell jemand aus dieser Stinke-Hölle wieder rausholen würde! Und so hielt nach 5 Minuten ein netter LKW-Fahrer, der mich aus dieser Lage befreite. Er war auf dem Weg um neue Kälber für den Transport abzuholen. Mir blieb dieser traurige Anblick glücklicherweise erspart. José, der Fahrer, erzählte mir, dass am nächsten Tag die LKWs streiken und die Straßen sperren würden.

Na toll, eigentlich wollte ich meine Reise nur auf 2 und nicht auf 3 Tage aufteilen…. Aber mal schauen. 

Die nächste Tankstelle war in Sicht, es war schon halb 4, aber ich wollte noch eine Fahrt machen, damit ich am nächsten Tag nicht so viele Kilometer vor mir habe. Keine 3 Minuten an der Straße, hielt Ramón mit seinem Zwiebel-bepackten LKW. Ich stieg ein und erst mal stieg mir ein mir bekannter, aber leicht unangenehmer Geruch in die Nase – Koka-Blätter. Ramón war fleißig am Kauen und hatte sich schon eine ordentliche Beule im Mund zusammengeformt, die so ungefähr die Form seines Bauches hatte, welcher aussah, als würde sich dort eine schrumpelige Melone breit machen. Ich nahm auf seinem Bett platz, denn einen weiteren Sitz hatte er nicht. Deshalb musste ich mich auch jedes Mal verstecken, wenn wir eine Polizeikontrolle passierten, da ich keinen Gurt hatte. Das erste Mal hat er mir sein Kissen über den Kopf geworfen, die nächsten Male zog ich es vor, mich auf den Boden zu setzen… Er war auf jeden Fall ein komischer Typ und ich fühlte mich besser, als ich mein Pfefferspray in meiner Tasche ertastete. Ich nahm erst mal ein Video auf, denn ich erzähle den Fahrern immer, dass ich das sofort an meine Freunde und Familie schicke. Dadurch wissen sie, dass ich ein Bild von ihnen habe, was mir auch als mini Absicherung gilt. Während des Videos sagte er mir, ich solle meiner Mama doch erzählen, er sei mein zukünftiger Ehemann….. ähmja, na klar doch! Er betonte immer wieder, wie toll er doch blonde Frauen finden würde, er zeigte mir Fotos von sich am Strand mit Surfboard auf seinem Handy (wo ich doch bitte etwas näher an ihn heran rutschen sollte) und als es dunkel wurde fragte er mich, ob ich denn keine Angst hätte, so alleine. Ich meinte dann nur, dass das Vertrauen ja auf Gegenseitigkeit beruhen würde, schließlich wüsste er ja auch nicht, ob ich eine messerstechende Psychopathin sei. Abends um 8 setzte er mich dann an einem Hotel ab, wo ich die Nacht verbringen konnte (yay, dieses Mal musste ich nicht im LKW schlafen!). 

Am nächsten morgen musste ich erst mal 3km laufen, um an den Stadtrand zu kommen. Dort standen schon andere Daumenakrobatiker, aber die haben in der Regel keine Chance gegen eine Blondine. Nach 10 Minuten dann hielt ein Auto mit 2 Typen. Ich stieg ein und fragte, wo sie hinfuhren. Der Fahrer war am Telefon beschäftigt und der Beifahrer antwortete nicht. So fuhren wir etwa 5 Minuten, bis er das Gespräch beendet hatte. Niemand sagte etwas. Kein ‚Hallo‘, kein ‚wo kommst du her, wo willst du hin‘. Nichts. Ich fragte

dann nochmal, bis wohin sie mich mitnehmen könnten. Er murmelte etwas von 200km und war dann wieder still. Die ganze Fahrt über unterhielt sich niemand mit mir…

Gut, einmal weniger, dass ich meine Lebensgeschichte erzählen muss. Wir kamen an einer Straße vorbei, wo unzählige LKWs den Straßenrand säumten. Die Fahrer waren auf der Straße und veranstalteten BBQs. Die Autos konnten aber ohne Probleme passieren. Nach 5 gewechselten Worten, ließen sie mich dann an einem Kreisverkehr raus. Ich lief gerade zu der Ausfahrt, wo ich mich hinstellen wollte, da hielt vor mir schon ein Auto an, das mich mitnehmen wollte. Das war ja einfach. Ich musste noch nicht mal meinen Daumen heben.

José wohnte im 50km entfernten Dorf, meinte aber, noch 20km weiter sei es besser zum hitchhiken. Und so fuhr er mich kurzerhand einfach weiter. Er meinte, hätte er Zeit, würde er mich sogar noch weiter fahren, aber er hat noch einen Termin. Meeeega nett!! 

Kaum stand ich an der Straße, hielt auch sofort der nächste Fahrer – ein LKW. Es fuhren also doch ein paar. Und das Beste: er fährt bis fast nach Iguazú!!! Von seinem Stop sind es noch etwa 20km. Yeeeaaaahhh!!!  Am frühen Nachmittag sollte ich ankommen. Dachte ich… da hatte ich aber die Rechnung ohne die weiteren Straßensperren gemacht... Kurzerhand fuhren wir einen Umweg, den ein LKW vor uns auch nehmen wollte. 30 km über unbefestigte, holprige Wege. Nach der halben Strecke hielt der LKW vor uns auf einmal an. Hatten sie die Straße hier nun auch gesperrt?? Nein, der Fahrer musste nur mal eben seine Ladung checken: rohe Eier! Ernsthaft, das Schlimmste, das man auf diesem Waldweg transportieren könnte ist wohl Glas und Eier! Der Arme… aber alles schien noch heil zu sein. Nach 2h (eigentlich wäre das ein Weg von 20 Minuten), haben wir die Sperre dann erfolgreich umfahren. Bis dann 100km weiter, die Nächste auf uns wartete… Ich fragte, ob wir nicht einfach durchfahren könnten, aber er meinte, die Streikenden würden den LKW zerstören und mit Steinen bewerfen. Gut, das war also keine Alternative. Ich studierte meine Offline Map und fand einen anderen Weg. Zum Glück auch wesentlich kürzer als der Vorherige. Durch die ganzen Umwege verspätete er sich so sehr, dass er seine Ware, gefrorene Empanadas, erst am nächsten Tag abladen könnte. Das war aber mein Glück, da er so nett war, und mich bis nach Iguazú fuhr!! Kurz nach 18 Uhr kamen wir dort in der Dunkelheit an. Ich hatte noch eine weitere Hürde:

Ich musste auf die brasilianische Seite, da ich dort einen Couchsurfing Host hatte. Dabei war mir schon etwas unwohl, da mich alle davor warnten, wie gefährlich die brasilianische Seite sei. Deshalb wollte ich eigentlich auch tagsüber ankommen… Ich hatte nun zwei Möglichkeiten: einen Bus nach Brasilien zu suchen und versuchen, nicht ausgeraubt zu werden, oder im LKW zu schlafen (alleine) und am nächsten Tag rüber zu gehen. Ich wollte es aber schaffen und entschied mich für den Bus. Die Frage war, wo ist die Haltestelle? Ich fragte einen tankenden Taxifahrer der meinte, an der Grenze, die nur 1km entfernt ist, könnten Busse fahren. Er wüsste allerdings nicht, ob jetzt um die Zeit noch welche die Grenze überqueren. Ich könnte auch das Taxi für 10 Euro nehmen…  Nääääh, ich wollte schließlich sparen. Ich lief zur Grenze und sah dort schon einen Bus stehen, auf dem ‚Brasilien‘ stand. Ich rannte los und erwischte noch den Fahrer und bat ihn, kurz auf mich zu warten. Ich stürmte die Immigration, warf meinen Reisepass auf den Tisch und bekam meinen Stempel. Im Bus fragte ich dann erst mal einen Passagier, ob er auch zum Terminal fahren würde. Ja, er glaube schon. Na gut, eine andere Wahl hatte ich nun eh nicht mehr. Am Terminal angekommen, suchte ich dann meinen Bus. Ich brauchte die Linie 35.  ‚Die fährt heute nicht mehr‘. Waaas? Jetzt bin ich schon so weit gekommen…! Ich fragte mich durch, was etwas schwierig war, da mein portugiesisch eher schlecht, bzw. nicht vorhanden ist. Aber ich hatte Glück und fand heraus, dass die Linie 55 2km von meiner Zieladresse entfernt ist. Na gut, ich hab schon Schlimmeres überstanden, als im Dunkeln mit all meinem Hab und Gut ohne Handysignal und Internet durch eine Stadt zu laufen, die als gefährlich gilt…. Aber ich hab es geschafft. Und so stand ich vor dem Tor meines Hosts, der keine Klingel hatte und versuchte durch Pfeifen und Rufen auf mich aufmerksam zu machen. Der einzige, der mich bemerkte, war der Nachbarshund, aber das ist eine andere Geschichte.

Mein Fazit: ich bin einmal quer durch Argentinien, über 4.000km gehitchhiked. Hab super tolle und super seltsame Sachen erlebt und das alles für lau! Es war eine geile Erfahrung, die ich auch jedem empfehlen kann.

Jetzt erforsche ich erst mal Brasilien und seine Favelas. Whoop whoop!!!

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Hitchhiking Teil 2 - Einer musste ja sterben ODER: Ein Schwein kommt selten allein

Alles fing super an. Mein Couchsurfing Host hat mich an der Straße rausgelassen, von wo aus ich hitchen kann. Ist hitchen ein Wort? Nennen wir es trampen. Mein Plan ist es von Puerto Madryn nach Buenos Aires zu kommen. Da ich aber nicht ganz lebensmüde bin, hab ich beschlossen die 1.400km auf 2 Tage aufzuteilen, denn ich wollte nicht mitten in der Nacht in dieser Großstadt ankommen. 

Innerhalb von 5 min hat mich ein Pärchen mitgenommen, das mich extra zu einer Tankstelle fuhr, obwohl das gar nicht ihre Richtung war.

An der Straße angekommen hatte ich dann nicht mal Zeit mein Schild zu zücken, da hielt auch schon das erste Auto an und nahm mich 250km mit. Ein super Typ. Wir waren sofort auf derselben Wellenlänge. Er hat ein paar Jahre in Deutschland gewohnt und seine Kinder sind immer noch dort. Die Zeit verging wie im Flug und schon war ich an der nächsten Tankstelle, von wo aus die ganzen LKWs fuhren. Nach einer kurzen Pinkelpause (Toiletten sind wirklich nicht sehr Hitchhiker-freundlich... wie soll ich denn mit meinem Rucksack in die mini Kabine passen...) entschloss ich dann zur Straße zu laufen.

Auf dem Weg dorthin fuhr ein Auto an mir vorbei, dem ich mein Schild entgegen streckte. Und tatsächlich, er hielt an. Ja, er würde nach Bahia fahren, aber zuerst muss er noch in die andere Richtung um Fotos für seine Firma zu machen. Ok, kein Problem dachte ich mir, so komm ich auf jeden Fall sicher an. Was ich nicht wusste, die Fotostops lagen über 100km entfernt (one way) und verfahren hat er sich auch noch.... nach einem 4,5 stündigen Umweg, machten wir uns dann endlich auf in Richtung Bahia. Wir fuhren gemütlich durch die Wüstenlandschaft, bis ich auf einmal ein Schwein am Straßenrand stehen sah. Ich amüsierte mich darüber, da ich in der Wüste zwar ständig Lamas, Vogelsträuße und Stinktiere sehe, aber noch nie ein Schwein. Ganz verzückt zog ich meine Kamera raus und auf einmal tritt mein Fahrer wie ein Verrückter auf die Bremse und hupt. Da sah ich es auch: 5 kleine Babyschweine begannen die Straße zu überqueren 😱 Ich schrie. Er bremste. Ich betete. Er hupte. *BOOM* *knall* *ratter*. Schock... er hat tatsächlich eins erwischt... Wir hielten an um den Schaden zu begutachten. Sein Auto hat eine Delle. Ich traute mich zuerst nicht, aus Angst, welches Bild sich mir bieten würde, mich umzudrehen. Dann schaute ich in den Rückspiegel und entdeckte ein Schweinchen, das über die Straße lief. Sonst nichts. Die anderen waren weg. Und den Matsch und das Blut, das ich erwartet hatte, waren nicht zu sehen. Der Fahrer stieg wieder ein und wir fuhren weiter. Ich hoffe sehr, dass es einfach unterm Auto durchgerutscht ist (mit einer großen Beule am Kopf) und dass es dann weiter zu Mami lief. Aber ich weiß es nicht 😣

Nach 45 min kamen wir dann an einem anderen Dorf an, wo er nochmal Fotos machen musste.... als er endlich mit allem fertig war, ging es dann tatsächlich nach Bahia Blanca. Wir passierten nochmal dieselbe Tankstelle, an der er mich aufgegabelt hat - allerdings 6h später!!! Ich könnte schon längst dort sein... aber das wäre ja langweilig gewesen und dann hätte dieser Beitrag nur folgende Zeilen gehabt: ‚Sie kam, sah und siegte.‘ Wer will das schon?!

12h nach Start meiner Reise kam ich endlich an! Er hatte mir noch angeboten mich am nächsten Morgen mit nach Buenos Aires zu nehmen. Ich sagte ihm, ich muss das erst mit meiner Übernachtung klären, dann geb ich ihm Bescheid. Gesagt, getan. Mein Kontakt in Buenos Aires hat extra ihre Pläne umgeschmissen, um mich zu empfangen. Also hab ich meinem Fahrer geschrieben, dass ich dabei bin. Tja... nur dass die Nachrichten nun leider nicht mehr bei ihm ankamen. Er hat mich tatsächlich blockiert. BLOCKIERT!!! Ich glaub das hat mich noch nie jemand.... ich fühle mich so... so... ja wie fühl ich mich denn? Egal, auf jeden Fall muss ich jetzt irgendwie schauen, dass ich morgen nach Buenos Aires komme, da ich ja erwartet werde. Ahhhhh, Stress!!!😱 Mal schauen ob ich noch mehr Schweinen begegne... es bleibt spannend.

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Hitchhiking - (fast) wie im Horrorfilm

Argentinien ist teuer. Vor allem die Busse. Also habe ich beschlossen 1.300 km zu hitchhiken, schließlich sind Chile und Argentinien Hitchhiking Nationen. 

Morgens um halb 8 stellte ich mich in San Martin an die Straße mit meinem Schildchen. Und es dauerte tatsächlich 45min, bis mich endlich jemand mitnahm! Gut, könnte daran gelegen haben, dass es a) dunkel war und b) noch sehr wenig los auf der Straße... Naja, 100km später kam ich in Villa la Angostura an. Mein Fahrer (Bergführer) fand mich auch ganz toll und wollte direkt meine Nummer... Das lustige war aber, dass wir in Chile einen gemeinsamen Freund haben 😄 Klein ist die Welt...

Auf den nächsten Fahrer (Ranch-Besitzer, Snowboardlehrer und Touristguide) wartete ich ca. 15 min. Mit ihm fuhr ich weitere 100km. Er fragte mich, ob es mich stört, wenn er eine raucht. ‚Nein kein Problem, ist ja dein Auto‘. Dann drehte er sich erst mal nen Joint.... nun gut 😅 Kurz vor Dina Huapi ließ er mich raus.

Auf den dritten Fahrer (Koch an der chilenischen Grenze) wartete ich nur etwa 5 min. Sein Auto wäre in Deutschland vermutlich schon vor 10 Jahren nicht mehr durch den TÜV gekommen 😬 aber, obwohl er eigentlich nach Bariloche wollte, fuhr er einen Umweg um mich an der Straße rauszulassen, auf welcher alle in meine Richtung fahren.

Und so wurde ich auch schon 1 min später vom nächsten Fahrer (Ex-Ralley Fahrer) eingesammelt. Er war sehr nett und wir hielten an einem Wasserfall, wo ich ein paar schöne Fotos machen konnte.

Auf den nächsten Fahrer (alter kleiner pensionierter Mann) wartete ich auch nur etwa 3 min. Er ließ mich allerdings mitten auf der Straße raus, wo nichts war außer einem Mini Restaurant.

Hier stand ich auch bestimmt 10 min, bis der Erste anhielt. Ich fragte ihn, wo er hin fährt und er antwortete: ‚Zu mir nach Hause‘ *blick* *hechel*... ok, danke auch. 

Zum Glück hielt kurz darauf ein Familienvater mit seinen 3 Kids. Sie fütterten mich mit Keksen und zeigten mir stolz ihre Fußball Alben und fragten, ob ich Mats Hummels kennen würde 😄 Ich wurde wieder mitten im Nirgendwo abgeladen. Dieses Mal gab es wirklich NICHTS drum herum... und nach 10 min kam ein Einheimischer, der auch in meine Richtung hitchhiken wollte. Na toll... viele Autos fuhren vorbei. Wahrscheinlich dachte er, seine Chancen stehen besser, wenn er bei der Blondine bleibt. 🤨 

20min später hielt dann endlich wieder ein Auto und der Fahrer (Special Forces Chile), nahm uns beide mit. Er ließ mich an einer Tankstelle raus, kurz vor der Abbiegung in die Wüste (von wo aus eigentlich alle in meine Richtung müssen). Es war 17 Uhr, ich hatte bereits 570km überwunden und es fehlte nur noch 1 Auto. Aber das kam und kam nicht... es wurde immer kälter und dunkler. Um kurz nach 18 Uhr beschloss ich aufzugeben. Ich setze meinen Rucksack auf und sah noch einen LKW kommen. ‚Den wart ich noch ab‘, dachte ich mir. Ich streckte ihm mein Schild und Daumen entgegen und tatsächlich, er hielt an. Ich stieg ein und wir fuhren los.

Ich grinste innerlich, da ich mein Glück kaum fassen konnte, aber das hielt nicht lange an. Er fragte mich, ob ich ein Satellitentelefon besitze. ‚Nein, tu ich nicht.‘ ‚Ah ok, denn ab hier gibt es die nächsten 300km kein Signal.‘ Ich fragte ihn, um wie viel Uhr wir denn etwa ankommen. Da meinte er: ‚Heute kommen wir nicht an.‘ Na toll... ich suchte auf meiner Map die Straße ab, ob es irgendwo auf dem Weg einen Ort gab, an dem man schlafen konnte. Langsam wurde es dunkel und er fragte, ob ich denn keine Angst allein, in der Wüste, im Dunkeln hätte. ‚Natürlich nicht!‘ (- niemals Angst zeigen, die können das riechen 😬). Wir kamen an ein kleines Dorf, wo wir zu Abend aßen. Die Besitzer erklärten, dass auch etwas weiter die Straße runter ein Hotel wäre. Wunderbar! Da wollte ich hin. Nach dem Essen (er lud mich ein), fuhren wir weiter und passierten alle Häuser... ich sagte, dass ich glaube, dass das Hotel weiter vorne war, aber er murmelte nur etwas unverständliches und fuhr weiter... nach einer halben Stunde hielt er auf einmal mitten im Nirgendwo und meinte:

‚Hier schlafen wir. Du kannst dich ins Bett legen.‘ 

Ich: ‚Nein Danke, mein Sitz ist ganz gemütlich.‘

Er: ‚Aber du kannst doch nicht im Sitzen schlafen.‘

Ich: ‚Doch doch, ist wie im Bus und ich bin auch noch gar nicht müde.‘ (ich bin vor Müdigkeit fast vom Sitz gekippt 😂).

Ich sagte ihm, 50km weiter kommt noch ein Dorf. Also fuhren wir weiter (nachdem er im Restaurant fast alleine eine Flasche Wein getrunken hatte). Um Mitternacht kamen wir an und natürlich war alles schon zu.... also blieb mir nichts anderes übrig, als wirklich im LKW zu schlafen... das einzig Beruhigende: ich hatte die ganze Zeit mein Pfefferspray in meiner Jackentasche.

Die Nacht verlief zum Glück ruhig. Er versuchte nichts (hätte er eh nicht gekonnt, weil ich ihm körperlich fast überlegen war 😂), es war nur verdammt unbequem und kalt. Am nächsten morgen dann ging es weiter und ich freute mich schon auf die Stadt. Aber 50km vorher schmiss er mich auf einmal raus, weil er in eine andere Richtung musste... Also wieder ab auf die Straße.

Dieses Mal regnete es. Aber ich hatte wieder Glück. Nach etwa 10 min hielt ein LKW, der gefrorenen Lachs transportierte. Er brachte mich bis 10km vor mein Ziel (und schielte immer wieder verstohlen zu mir rüber 🙄). Jetzt fehlte nur noch ein Auto bis ans Ziel. Und das sammelte mich 10 min später ein.

Auf dem Weg erzählte mir der Fahrer (Tennislehrer und Farmbesitzer), dass er eigentlich gerade auf dem Weg zu seiner Farm war, mich dann dort stehen und frieren sah, umdrehte um mich einzusammeln und mich in die Stadt zu fahren. Auf dem Feld muss er nur jemanden abholen und dann fährt er wieder zurück. Also bot ich ihm an, dass wir auch erst kurz zur Farm können, dann muss er keinen großen Unweg fahren. Gesagt getan. 20 min später war ich auf seiner Farm mit Hunden, Pferden und Schafen. Ich bekam Tee und etwas zu Essen und dann durfte ich tatsächlich mit seinem Gewehr auf eine Flasche schießen! Ich glaub ja, ich hab fast getroffen 😂 Und danach fuhr er mich direkt zu meinem Couchsurfing Host nach Hause. Whoop whoop 🙌

 

Was für ein Abenteuer... 8 Autos, 2 LKWs, 1.300km, 30h, 0€ 🎉 hat sich gelohnt würd ich sagen 😄

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Flucht durch das Fenster - Couchsurfing gone wrong

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Baños – Komm mit mir ins Abenteuerland

Baños de Agua Santa, Ecuador ist ein süßes kleines Städtchen etwa 2 Stunden südlich von Quito. Es liegt mitten in den Bergen am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua. Baños ist sehr vielfältig: Es ist der wichtigste Wallfahrtsort Ecuadors, es hat zahlreiche schwefelhaltige Thermalquellen und ist damit ein guter Kurort, Baños ist zugleich auch ein wichtiges Touristenzentrum in Ecuador und DER ABENTEUERSPIELPLATZ in den Anden. Hier kann man ALLES machen: Extremsport und Nervenkitzel wie Bungeespringen und Rafting, sowie Entspannen in den Thermalbädern, denen Baños de Agua Santa (die Bäder des heiligen Wassers) erst seinen Namen verdankt.

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Wie schmecken Piranhas? – Der Amazonasdschungel Kolumbiens

Ich war total aufgeregt! Ich hatte den Entschluss gefasst nach Leticia, Kolumbien zu fliegen, um den Amazonas zu erkunden. Seitdem träumte ich jede Nacht von Anakondas, Piranhas und – ganz Klischee – von wilden Einheimischen, die mit Speeren auf mich warten.

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Tatacoa Wüste – Ein Meer aus nacktem Fels

Mitten in Kolumbien liegt, etwa auf Äquatorhöhe, eine riesige Wüste: die Desierto de la Tatacoa. Karge, rote und graue Felsformationen schlängeln sich durch 330km². Kakteen sprießen wild aus den Felsen und wachsen der brennenden Sonne entgegen. Eine Landschaft wie auf dem Mars …. nur mit Kakteen, blauem Himmel und Menschen ohne Weltraumanzug.

Ich will dahin! Ich will die volle Wüstenerfahrung!

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Punta Gallinas, oder: wie ich meinen neuen Lover fand

Mit meinem Kumpel Holger, der mich aus Deutschland besuchte (nein, nein, das ist er nicht; der Lover kommt noch), reiste ich nach Santa Marta, um von hier aus in die Lost City zu starten. Es ist kein einfacher Trekk – Berg rauf, Berg runter, durch den Dschungel, durch den Schlamm – und wir waren super nervös: in 4 Tagen legt man 46km zurück, das Wetter ist unbeständig und mit ein bisschen Pech, ist man 4 Tage lang klitschnass mit schwerem Gepäck auf dem Rücken unterwegs. Egal! Wir wollten es machen! Schließlich sind wir keine Weicheier!

 Am nächsten Morgen waren wir im Reisebüro fest entschlossen die 750.000 Pesos (220€) für den Trekk hinzulegen und gleich zu starten. Wir wollten es! Wir wollten es unbedingt! Aber das Universum wollte es nicht! 

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San Andrés – So zerstört Massentourismus ein Paradies

Es war einmal eine kleine karibische Insel mit weißen, weiten Sandstränden und einem Meer in sieben Blautönen. Klingt märchenhaft herrlich, nicht wahr? Das dachte ich auch und darum habe ich einen Flug nach San Andrés, Kolumbien gebucht. Diese kleine Insel liegt zwar in unmittelbarer Nähe der Corn Islands vor Nicaragua, gehört aber zu Kolumbien. In Zahlen heißt das: San Andrés liegt 770km von der kolumbianischen Küste entfernt und nur 190km vor Nicaragua. 

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Salento, Kolumbien – sich einmal wie eine Ameise fühlen

Im Herzen Kolumbiens, inmitten weiter Kaffeeplantagen liegt das kleine, beschauliche Dörfchen Salento. Kolonialbauten aus dem 19. Jahrhundert und die atemberaubend schöne Landschaft machen den kleinen Ort im Departemento Quindio zu einem der schönsten Dörfer in ganz Kolumbien. Von hier aus lassen sich sowohl die höchsten Wachspalmen des Planeten als auch etliche Kaffeeplantagen gut und schnell ansteuern.

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Mehr als nur 5 gute Gründe für Medellin

Medellin ist die zweitgrößte Stadt Kolumbiens und somit ganz schön einschüchternd, vor allem wenn man aus dem kleinen Mittelamerika kommt. El Poblado ist der Stadtteil, in dem du Backpacker und das Nachtleben findest. Aber was kann man hier eigentlich so alles machen? Hier sind meine Top 5 für diese großartige Stadt.

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Von Panama nach Kolumbien - Segeln oder Fliegen

Es gibt theoretisch 3 Möglichkeiten, um von Panama nach Kolumbien zu gelangen: über Land, Wasser oder Luft.

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Die perfekte Weltreise Packliste - Dinge, die man wirklich braucht!

Juhu, die große Reise steht vor der Tür! Der Job ist gekündigt, die Wohnung untervermietet, letzte Versicherungen wurden abgeschlossen. Jetzt muss nur noch gepackt werden. Aber was nehme ich nur mit? Ich habe mir lange Gedanken gemacht, habe auf meiner Liste immer wieder Sachen hinzugefügt und andere gestrichen. Man möchte am liebsten auf jede Situation vorbereitet sein und genau das ist das Problem: Das ist nicht möglich, aber auch nicht nötig! Man kann sich in jedem Land fehlende Sachen besorgen, oft sogar günstiger als im eigenen Land. Um dir das Packen zu erleichtern, habe ich hier für dich genau aufgelistet, was du mitnehmen solltest: Meine ultimative Packliste für deine Weltreise.

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7 Orte, die du in Nicaragua gesehen haben musst

Hätte mich jemand vor meiner Reise gefragt, wo Nicaragua liegt, wäre ich mit kaputter Glühbirne überm Kopf ratlos vor meinem mentalen Globus gestanden.... Zum Glück stolperte ich bei meiner Reise durch Mittelamerika – eigentlich mehr versehentlich – über Nicaragua und bin heilfroh darüber, denn: Nicaragua hat einiges an Sehenswürdigkeiten und Erlebnistouren zu bieten!

 

1. León - Höllenritt auf dem Vulkan

2. Estelí - Ohne raft durch den Somoto Canyon

3. Masaya - Das Tor zur Hölle

4. San Juan Del Sur - Sunday Funday

5. Corn Islands - Ein Stück Paradies auf Erden

6. Granada - Die Stadt der 1000 Inseln

7. Ometepe - Vom Regen in die Traufe für einen Wasserfall

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Von Utila, Honduras nach Leon, Nicaragua

Es ist soweit: Ich habe es tatsächlich geschafft, das Paradies Utila zu verlassen: Es war hart, aber ich war härter oder viel mehr reisebereit und voll neuer Abenteuerlust.

Nach 4 Wochen auf der Trauminsel Utila konnte ich mich um 6 Uhr morgens loseisen und bestieg mit ein bisschen Wehmut die Fähre nach La Ceiba, um meine Reise fortzusetzen. Zugegeben, es fiel mir schon ziemlich schwer, Abschied zu nehmen. Warum Utila soooo geil war, kannst du hier lesen.

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Von Managua nach Little Corn– Mein Horrortrip zu den Corn Islands

Reisen bildet. Reisen macht Spaß. Reisen kann auch wirklich anstrengend und eklig werden. Wenn ihr einen sensiblen Magen und einen kurzen Geduldsfaden habt, dann solltet ihr euch fürs Fliegen entscheiden.

 

Viele Backpacker lassen das kleine Paradies Little Corn auf ihrer Route aus, da man entweder nur hinfliegen kann (für 165 US$ mit La Costeña) oder den langen und beschwerlichen Weg mit Bus und Schiff nehmen muss. Etwa 30 Stunden soll der Trip von Managua zu den Corn Islands dauern. Wird schon nicht so schlimm sein, dachte ich mir….. Ich Sparfuchs habe mich für die günstige Tour entschieden und war gespannt aufs Abenteuer. Wenn ich gewusst hätte, was mich mit der billigen Variante erwartet, hätte ich vielleicht anders entschieden. Aber lies selbst!

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Utila - meine Top 10 things to do im Taucherparadies

Ich hatte bereits gehört, dass Utila für seine Tauchmöglichkeiten berühmt ist und wollte deswegen unbedingt hierher. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich hier die beste Zeit meines bisherigen Lebens verbringen würde.

Ich bin mit Delfinen geschwommen, bin an Walhaien vorbeigetaucht, ich schwebte in der atemberaubendsten Biolumineszenz und habe mit ein paar Leuten eine private Insel gemietet und hart gefeiert!

 

Die meisten Backpacker, die hierherkommen, sagen, sie wollen nur für ein paar Tage bleiben. Aber es kommt IMMER anders: verzaubert von der Insel, bleiben sie länger als geplant, und zwar ALLE! So geht es auch mir …. 3 Wochen nach meiner Einreise bin ich immer noch hier. Aber ich plane, nächste Woche abzureisen ….. ganz bestimmt …. vielleicht.

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Von Guatemala nach Honduras - Grenzübergang mal anders

Adios Guatemala – Hola Honduras. Es wurde Zeit weiterzuziehen. Ich wollte endlich wieder tauchen. Also machte ich mich von Rio Dulce in Guatemala auf zu den Bay Islands in Honduras: zur Insel Utila. Die Bay Islands (Islas de la Bahía) sind eines der schönsten und besten Gewässer für Taucher mit den vielen Korallenriffen und den unterschiedlichen Meeresbewohnern – und super günstig noch dazu!

 

Gesagt, beschlossen und jetzt nur noch Reise planen. So einfach war das dann aber doch nicht:

Es gibt drei Möglichkeiten, um nach Utila zu gelangen. 

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My Big Fat Guatemalan Wedding

Ein Dutzend Lifehacks zum Thema: Wie finde ich mich auf einer guatemalischen Hochzeit zurecht?


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Wie ein Vulkan fast meine Reise zerstörte

Wie so oft auf meiner Reise hatte ich keine Ahnung, wo ich eigentlich hinsoll. Und wie so oft auf meiner Reise winkte mich das Schicksal zum nächsten Erlebnis. Ich bekam den Tipp, dass es in Antigua, Guatemala einen inaktiven Vulkan gibt, der nur 2 km von einem aktiven Vulkan entfernt ist. So etwas lasse ich mir natürlich nicht entgehen! 

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Von Bacalar, Mexiko nach Caye Caulker, Belize

Nun bin ich also wieder alleine. Schneller als gedacht. Natalja, meine Reisepartnerin aus Deutschland, hat sich dazu entschlossen in einem Monat wieder zurück nach Deutschland zu fliegen, daher bleibt sie für den Rest ihres Urlaubs in Mexiko. Für mich wurde es Zeit weiterzureisen. Eigentlich hatte ich Belize als Reiseland gar nicht geplant. Im Gegenteil: ich hörte, es sei gefährlich dort. Allerdings habe ich in meinem Hostel in Bacalar, Mexiko einige Reisende gefunden, die nach Belize zum Tauchen wollten. In der Nähe der Insel Caye Caulker befindet sich das Blue Hole, welches zu den Top 10 Tauchspots der Welt zählt. Da musste ich nicht zweimal nachdenken. Los geht’s!

 

Jetzt war nur die Frage, wie komme ich am besten nach Caye Caulker? Es gibt 3 Möglichkeiten:

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Las Coloradas - The Pink Lake

Ein wahrgewordener Mädchentraum zwischen Flamingos und Alligatoren oder:                                                          6 Steps für einen gelungenen Ausflug


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Viva la Mexico - nützliche Tipps für deine Einreise

Adiós Cuba, Hola México. Von Kuba ging es direkt nach Cancun, Mexiko. Als deutscher Weltenbummler braucht man in Mexiko für 180 Tage kein Visum, aber eine Touristenkarte sowie einen Rück- oder Weiterflug und eine Unterkunft: Also gleiche Prozedur wie in Kuba. Wir hatten von all dem NICHTS. Auf Kuba war das Internet teilweise so schlecht, dass wir die Unterkunft nicht buchen konnten. Für den Weiterflug wollte ich ein Ticket über die Website www.flyonward.com buchen, auf der man sich für 10 Dollar ein Ticket mieten kann, aber auch das konnten wir nicht kaufen, da Paypal auf Kuba nicht funktioniert…. Und das Visum? Ich hoffte, dass wir es am Flughafen bekommen, denn Internet sei Dank, waren wir auf Kuba virtuell machtlos. Völlig entspannt sind wir also zum aeropuerto in Havanna gefahren. Am Schalter sagte man mir, dass wir das Visum im Flugzeug bekommen. Top, eine Sorge weniger, also rein in den Flieger! Für die Unterkunft hatten wir einfach die Adresse irgendeines Hostels in Cancun angegeben, das wir davor im Zombiewunderland ersurft hatten.

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Kuba – Was man alles beachten muss und wie man sich zurecht findet

Jetzt haben wir den Salat: meine Weltreise hat begonnen! Und ich lieeebe diesen Salat.

 

Ich habe das Glück, dass ich sie nicht alleine starten „muss“. Meine Freundin Natalja hatte eine ähnliche Idee und wird mich für den Anfang begleiten, bis sich unsere Wege irgendwann wieder trennen.

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2 Wochen Kuba: Rum getrunken, rumgetanzt & rumgekommen

Es waren nur 2 Wochen auf Kuba, aber sie kamen mir wie 2 Monate vor. Wir waren ständig auf Achse und haben pro Tag 10–15km (meist in Flipflops) zurückgelegt.

  

Was haben wir erlebt? Wir haben das Ghetto von Havanna gesehen, uns wurde in Camagüey der Zutritt zum World Wide Web verwehrt, Santiago de Cuba ist voller oberflächlicher Machos, wir haben uns in Trinidad, dem Mallorca Cubas betrunken und in Vinales Zigarren gerollt.

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Top 8 Sehenswürdigkeiten in Rom

3 Tage Rom für Sparfüchse – oder: Wie ich unter 100 Euro Rom klar gemacht hab

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Koh Surin - das Gefühl eine eigene Insel zu besitzen

Kennst du das Gefühl vom Reisen gestresst zu sein? Manchmal möchte man dann doch einfach wieder Urlaubsfeeling haben. Ich wollte die lauten Metropolen, Touristensammelstellen und gemeingefährlichen Taxifahrer einfach mal hinter mir und die Seele baumeln lassen. Für den kleinen Zwischenstopp im Paradies kam der Tipp  „Koh Surin“ von einem anderen Backpacker geradezu wie gerufen.

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Khao Sok – Nass und schmutzig durch den Nationalpark

In Khao Sok selbst gibt es nicht so viel zu entdecken, außer du möchtest den Nationalpark auf eigene Faust erkunden. Das kannst du zwar tun, aber wahrscheinlich wirst du ohne Guide nicht so viel zu sehen bekommen und möglicherweise irgendwo verloren gehen. Daher empfehle ich dir eine Tour. Es gibt jede Menge kleiner Reisebüros, die alle im Grunde die gleichen Touren anbieten. Die Auswahl ist aber riesig: Dschungel Touren, Dschungel Trekking, Nachtwanderungen, Boots- oder Kajaktouren, Höhlentouren und viele, viele, viele mehr.

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Warum Koh Tao völlig überbewertet ist

Auf Koh Tao wollte ich meinen Advanced Diver machen und habe den Tauchkurs schon von Deutschland aus gebucht. An der Tauchschule Ban’s Diving angekommen, machte die Anlage auch einen super Eindruck. Ich konnte meinen ersten Tieftauchgang kaum erwarten! Es sollte zu einem Schiffswrack auf 30 Meter Tiefe gehen. Geil, geil, super geil …. Ich: Tauchanzug an, Flossen an, Brille fest ins Gesicht geschnallt, Sauerstofftank auf den Rücken und plopp ins Wasser. Unten angekommen sah man: NICHTS! Ich dachte zuerst, ich hätte meine Brille nicht richtig geputzt, aber die Brille hat hier nicht versagt: Die Sicht war soooo schlecht, dass ich das 3 Meter entfernte Wrack nicht sehen konnte…. Erst etwas weiter oben auf 22 Tiefenmetern konnte man so etwas wie Umrisse der Brücke erkennen. Was für eine Enttäuschung.

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Koh Samui – Paradise lost oder lost in Paradise?

Für die, die es sehr eilig haben, hier die Sehenswürdigkeiten von Koh Samui:

  • Big Buddha
  • Wat Plai Laem - Tempelanlage auf dem Wasser
  • Lad Koh - Viewpoint
  • Hin Ta und Hin Yai – Grandmother und Grandfather Rock
  • Na Muang Wasserfall 
  • Mummified Monk
  • Affenshow
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3 Dinge, die du beim Taxifahren in Bangkok garantiert falsch machst

In Bangkok am Flugahfen angekommen haben wir uns ein Taxi genommen, um in die Stadt zu gelangen. Wenn du dich nicht auskennst, ist das IMMER die einfachste Lösung für eine erste Orientierung. Das Taxi winkt man aber nicht einfach zu sich her, sondern man muss, wie in einer guten, deutschen Behörde, an einem Terminal erst mal eine Nummer ziehen. Dir wird dann eine Bucht zugeteilt, wo dein Taxi abfährt. Vom Flughafen aus zahlt man eine Gebühr von 50 Baht (1,20 Euro) und, je nach Ziel, nochmal 50 Baht Mautgebühr für die Schnellstraße – natürlich zusätzlich zur eigentlichen Fahrt. Taxi fahren ist innerhalb Bangkoks aber grundsätzlich sehr günstig. So zahlt man in der Regel pro Fahrt max. 80 Baht (ca. 2 Euro). Achte aber darauf, dass der Fahrer den Zähler anmacht, da er sonst utopische Phantasiepreise behauptet und verlangt.

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7 Dinge, die man in Bangkok sehen sollte

Wenn man nach Thailand fliegt, landet man erst mal in Bangkok. Ich finde zwei bis drei Tage in dieser Metropole sind völlig ausreichend um sich einen guten Überblick über die Stadt zu verschaffen. Hier sind sieben Dinge, die du in und um Bangkok machen kannst.

 

Für die, die es auf die schnelle Tour mögen:

  • Grand Palace
  • Wat Pho - Tempel des liegenden Buddha
  • JJ market bzw. Chatuchakmarket - Shopping
  • Platinum Fashion Mall (Kleidung) / Pantip Plaza (Elektronik)
  • Sky Bar - Aussichtspunkt
  • Khao San Road - Der Ballermann Bangkoks
  • Ayuttahya - die alte Hauptstadt von Thailand
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